Über mich

Mit meiner Kunst möchte ich anregen, nach der eigenen inneren Schönheit zu fragen, Nachforschungen anzustellen über Menschlichkeit, menschliche Werte, innere Reichtümer, Aufrichtigkeit, echte Nachhaltigkeit (Regeneration) und den Vorstellungen von einem würdevollen, lebendigen Leben für alle.

Foto: Michael Lüder

Kunst ist frei in ihrer Bedeutung, wir können uns von ihr berühren, ergreifen und bewegen lassen, wenn wir mit ihr in Resonanz gehen. Vielleicht stößt sie aber auch ab, erscheint fremd und wir begegnen ihr in einer widersprechenden, ablehnenden Haltung. Am Ende wird sie uns verändern, denn durch die Berührung entdecken wir unsere eigene innere Welt: neue Anteile von uns selbst, von außen nach innen und wir können der Welt, der Kunst antworten, durch unser eigenes schöpferisches Sein, von innen nach außen. Doch erst der Dialog, das Miteinander schenkt Erkenntnis und Weisheit, lässt uns vollständiger werden und Neues schöpfen.

Kunst ist jedoch nicht nur die bildende visuelle Kunst, der ich mich vorrangig verschrieben habe. Sie ist viel mehr. Sie ist Tanz, sie ist Musik, sie ist Schauspiel, Architektur, Poesie, Erinnern, Glück, Sie ist auch Kochen oder Gärtnern, sie ist LEBEN und LEBENDIGKEIT! Kunst ist Leben, Leben ist Kunst!

Dem Leben zu folgen und Kunst zumachen, das bedeutet für mich das Glück, neue Aufgaben, Herausforderungen und Fragestellungen zu finden,… auf Spurensuche zu gehen, Wahrnehmen, Festhalten, Sortieren, Reflektieren, Schreiben, Sammeln…, biografische Fundstücke archäologisch erforschen, Fragmente zusammenstellen und neuerdings hier Beiträge zu verfassen, meine Kunst zu integrieren und auch die Dinge hinter dem Schrank hervorzuholen, die längst verloren geglaubt waren und am Ende doch einen Sinn für mich ergeben und meinen Weg weiterzugehen.

Der Blog als Ort der Reflexion, an der Schnittstelle von innen und außen wird somit zum Protokoll eines Veränderungsprozesses. Hier kann ich reifen, mich erweitern, Erkenntnisse sammeln, meine innere Weisheit zu Tage bringen. Ich möchte mich mitteilen und ich möchte teilen!, ich möchte so „leben, dass andere dadurch beflügelt werden; auf seelenvolle Weise zu leben, damit die anderen sehen, wie das geht.“, denn „Wenn einer wirklich lebt, dann tun’s die anderen auch.“ (C. P. Estés)

Weil zum Leben auch das Spielen gehört, habe ich eines meiner Lieblingsspiele, welches ich im Kindergarten so sehr liebte zu spielen, wiederentdeckt. Das Legen geometrischer Muster. Angeregt durch den Bauhauskünstler László Moholy-Nagy, hielt ich vier Halbkreise in meiner Hand und begann mit mit ihnen zu spielen, viele Variationen kamen dabei heraus, sechs davon seht Ihr hier in meiner Galerie, als Brücke zu meiner Kindheit und als Ausgangspunkt für meinen Blog:

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