Hier möchte ich eine kleine Übung teilen, die Julia Cameron in „Der Weg des Künstlers“ beschreibt und die sich wunderbar in einen schöpferischen Alltag einfügt: Vielleicht magst du ihr einmal nachspüren. Beim Spazierengehen kannst du an jeder Weggabelung kurz verweilen und dich fragen: Welcher Weg zieht mich jetzt an? Manchmal ist es der vertraute Pfad, manchmal ein überraschenderweise ein anderer. Wenn du dich dabei von deinem Bauchgefühl leiten lässt, entsteht ein feines Training der Intuition – ein Dialog zwischen innerem Kompass und äußerer Bewegung. Bleibst du wach für das, was sich zeigt, öffnet sich vielleicht genau dort, wo du unerwartet abbiegst, ein kleiner Raum des Staunens: eine neue Perspektive, ein erhellender Gedanke, eine zufällige Begegnung, eine gewünschte Idee und sinnliche Erfahrungen. Fundstücke, die das eigene Leben bereichern und ergänzen.
Tashi de Leck! (Tibetischer Gruß) Viel Glück wünsche ich…!
